Lac d'Annecy, Lac de Serre Poncon
St. Andre, Canyon du Verdon
Grasse, Cannes
Vence, St. Paul
Monaco, Lago Maggiore, Lindau
Am nächsten Tag - Karsamstag - schaut das Wetter nicht so besonders aus, das war gestern auch schon nicht anders. Ein kurzer Abstecher nach St. Jean , Seilbahn suchen, muß aber trotzdem sein. St. Jean ist ein französischer Ski-Retortenort, äußerst häßlich, und natürlich ist hier auch nichts los. Auf den Bergen ringsum liegt zwar oben noch Schnee, aber zum Skifahren reicht das wohl nicht. Fliegen tut natürlich auch keiner, was mich bei dem Wetter auch nicht wirklich wundert.
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Also geht's weiter nach St. Andre , eine weitere Hochburg des Fliegens in Frankreich. Wir mieten uns im Hotel 'am See' (und am Landeplatz) ein und gehen auf die Suche nach dem Startplatz. Beim ersten Versuch übersehen wir die Hinweisschilder und landen irgendwo in einem kleinen, gottverlassenen Dorf. Also wieder zurück, zweiter Versuch, diesmal erfolgreich. Allerdings ist der SO-Startplatz ziemlich eindeutig im Lee (was den Deutschen, der sich gerade in die Luft quält, zwar nicht stört, mich aber). Am SW-Startplatz sind dann auch die ganzen Franzosen, warum wohl ... aber ziemlich windig ist's, anscheinend sogar für französische Verhältnisse - um genau zu sein, stehen schon recht Lenti-ähnliche Wolken am Himmel-, und dummerweise habe ich es versäumt, mir den zu diesem Startplatz gehörenden Landeplatz anzusehen. Also wieder runter, zweiten Landeplatz anschauen und auf morgen freuen. |
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Dann die
Mammuttour zum
Grand Canyon du Verdon
, bis zum Lac de Ste. Croix und Moustiers Ste. Marie. Die Route des Cretes fahren wir
gezwungenermaßen verkehrtherum, merken das aber erst am Schluß. Vorher haben
wir uns nur gewundert, warum das alles irgendwie nicht zusammenpaßt.
Ein unglaublicher Anblick, dieser Canyon. Der Verdon hat sich hier einige
hundert Meter tief in die Felsen gegraben, die Straße schlängelt sich in
Serpentinen am Rand entlang, alle paar hundert Meter ein Fotostop - fast wie
beim amerikanischen Grand Canyon.
Zurück in St. Andre fliegt keiner mehr, dafür kommt der Hubschrauber und fliegt
die nächsten zwei Stunden zwischen Berg und Landeplatz hin und her. Am nächsten
Tag erfahre ich, daß ein Hängegleiter abgestürzt ist. Dem Piloten ist nichts
passiert, aber den Drachen mußten sie wohl in Einzelteilen herausholen ... das
war's dann für diesen Tag zum Thema Fliegen. Pech gehabt.
Dafür gibt's als Nachspeise nach der Pizza noch Schokoladenostereier. Und
Eifel-Krimi :-)
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Am Ostermontag in der Früh geht sich immerhin nochmal ein Flug aus, das war dann auch der letzte für diesen Urlaub. Mir hat zwar am Startplatz ein Pilot versichert, daß es absolut kein Problem ist, den Landeplatz in St. Andre zu erreichen, ich entscheide mich (bei konstanten 3 m/s Sinken) aber doch lieber für den Mini-Landeplatz am Campingplatz. Beim Warten auf Martina werde ich dann noch Zeuge der Tatsache, daß auch französische Fluglehrer links und rechts ('a droite ... ah non, a gauche!') nicht immer auseinanderhalten können. Das sorgt für allgemeine Erheiterung am Landeplatz, aber der Flugschüler kommt trotzdem unbeschadet nach unten. |
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