Paris 2003

Paris, 1. Tag Disneyland Paris, 2. Tag


Im Liegewagen

Damit Martina auch endlich mal den Liegewagen-Komfort der Deutschen Bahn genießen darf, beschließen wir im März 2003, mit dem Liegewagen in immerhin ca. 10 Stunden nach Paris zu fahren.

Mehr oder weniger ausgeruht kommen wir am nächsten Morgen nach einer ziemlich heißen und unruhigen Nacht am Gare de l'Est an und genießen unser erstes französisches Frühstück mit Croissants und Cafe au Lait.

Nachdem wir uns endlich erfolgreich mit dem komplizierten Metro -Fahrscheinsystem vertraut gemacht haben, fahren wir zur Station Chateau Rouge und versuchen, mit dem Hotellageplan aus dem Internet unser Hotel Montmartrois zu finden. Mit Hilfe von zwei weiteren Paris-Stadtplänen gelingt uns das dann tatsächlich, wir schleppen unsere Koffer halb auf den Montmartre und stellen sie im Hotel ab. Dann beginnt unsere erste Mammut-Tour durch Paris .

Weil wir eh grad in der Nähe sind, bietet sich Sacre Coeur auf der 'Butte', dem Hügel Montmartre, geradezu an. Trotz der wenig schmeichelhaften Beschreibung ('Zuckerbäcker-Kathedrale') im Merian ist sie sehr schön, erinnert eher an den Orient und eine Moschee als an eine katholische Kirche.

Sacre Coeur
Sainte Chapelle

Notre Dame

Von der Terrasse vor Sacre Coeur genießen wir noch kurz den Blick über Paris und dann geht's wieder ab in den Untergrund und wir fahren zur Ile de la Cite, ins Herz von Paris.

Dort sehen wir uns die berühmte Kathedrale von Notre Dame an, in der die französichen Könige gekrönt wurden (wobei Napoleon so frech war und sich die Krone selbst aufs Haupt gesetzt hat), verzichten aber auf das Vergnügen einer Turmbesteigung, da Hunderte von Touristen bereits Schlange stehen.

Wir gehen lieber ums Eck zur Sainte Chapelle mit Ober- und Unterkirche - für das Gesinde und die Herrschaft. Bevor wir aber in den Komplex des Justizpalastes - dort ist die Sainte Chapelle - reindürfen, werden wir gefilzt und müssen unsere mitgebrachten Waffen - die Taschenmesser - am Eingang hinterlegen.

Weiter über die Pont Neuf, die älteste Brücke von Paris, und am Seine-Ufer entlang spazieren wir zum Louvre . Bevor wir uns den 12-Kilometer Kunstmarathon dort drin antun, stärken wir uns aber noch mit einem Sandwich.

Leonardo da Vincis Mona Lisa bei der 400 Meter langen Grande Galerie ist wie immer von Menschenmassen umgeben und lächelt wie eh und je (die kennt eh jeder, deshalb gibt's hier auch kein Bild).

Einer der Höhepunkte des Louvre ist die Venus von Milo, die wir zugegebenermaßen nur durch Zufall fanden.

Venus von Milo

Bild
Louvre

Grande Galerie
Eifelturm

Nach fünf Stunden Kunstgenuß reicht es uns, wir verlassen den Louvre und begeben uns pünktlich zum Sonnenuntergang zum Eiffelturm - ein Kunstobjekt der etwas anderen Sorte, 320 Meter hoch und 7000 Tonnen schwer. Wir fahren natürlich bis zum obersten Stockwerk und genießen den Ausblick auf das Lichtermeer von Paris. Das Wetter ist nicht mehr ganz so toll, es regnet und stürmt, aber der Eiffelturm schwankt nicht allzusehr.

Seine

Das war's dann auch, genug für den ersten Tag, wir fahren ins Hotel, nehmen uns unterwegs noch Pizza, Quiche Lorraine und Rotwein mit und fallen in unserem Minizimmer ins Bett.


Paris, 1. Tag Disneyland Paris, 2. Tag