Paris 2003 - 2. Tag

Paris, 1. Tag Disneyland Paris, 2. Tag


Am nächsten Tag bummeln wir durch den Markt im Stadtteil St. Germain des Pres und dann ist wieder für ein paar Stunden Kultur angesagt: Kunst des 19. Jahrhunderts im Musee d'Orsay . Dieses Museum ist in der umgebauten Bahnhofshalle der alten Gare d'Orsay untergebracht. Gute Architektur und schöne Bilder der Impressionisten.

St. Germain
Musee d'Orsay

Monet
Säulen im Palais Royal

Über die Seine, durch die Tuilerien-Gärten, wo sich die Pariser an diesem sonnigen Sonntag in Scharen aufhalten, spazieren wir zum Palais Royal , wo der französische Künstler David Buren schwarzweiß gestreifte Säulen aufstellen durfte - sehr praktisch zum Ausruhen.

Im alten Hallenviertel Les Halles suchen wir vergeblich das angeblich existierende zweite Musee Grevin, finden es aber nicht und müssen dann doch auf das Original zurückgreifen.

Les Halles
Les Halles
Leonardo da Vinci

Im Musee Grevin ist uns ein Treffen mit Mr. Hemingway vergönnt, der dort ganz gemütlich an der Bar sitzt. Die Figuren sehen richtig schön echt aus, und manche sind es sogar, wie der Mönch, der bei einigen Besuchern fast zum Herzinfarkt führt.

Auch Leonardo da Vinci ist hier und einige blutige Szenen aus der französischen Geschichte.

Hemingway im Musee Grevin

In einem Cafe in der angrenzenden Passage leisten wir uns noch einen Tee bzw. eine heiße Schokolade und dann begeben wir uns auf eine Nachttour durch Paris. Auf den Champs Elysees zum Arc de Triomphe , dann zum Hotel de Ville und weiter zum Centre Pompidou , wo ich kurzzeitig verzweifle und die Pariser schon verdächtige, 'meinen' Brunnen von Jean Tinguely und Niki de St. Phalle abgebaut zu haben. Schlußendlich finden wir ihn dann doch noch und ich bin wieder glücklich.
Das Abendessen mit Tarte a l'Oignon, Quiche Lorraine, Fondant Chocolat und Vin Rouge im angrenzenden Restaurant trägt auch noch einen Teil zu unserem Glück bei und wir beschließen den Abend mit einem Blick auf Sacre Coeur bei Nacht. (Das Hotel finden wir diesmal sogar recht schnell, wir kommen ja auch von der anderen Seite.)

Centre Pompidou

Brunnen

Sacre Coeur
Passage

Arc de Triomphe
Kaufhaus Lafayette

Am nächsten Tag fahren wir nur nochmal schnell zum - sehenswerten - Kaufhaus Lafayette , um die restlichen Mitbringsel einzukaufen und dann beginnt wieder der 10-Stunden-Trip nach Hause. Wir haben Glück, alle Streiks gehen an uns vorbei und wir sind halbwegs pünktlich wieder zuhause.

Was bleibt noch zu sagen: alles in allem kann man eine Zugfahrt nach Paris durchaus empfehlen; durch den Nachtzug spart man sich mindestens einen halben Tag, aber auch das Zurückfahren am Tag war dadurch, daß ich mein Notebook dabei hatte und wir gleich angefangen haben, den Reisebericht zu schreiben, erträglich. Die Metro in Paris ist noch wie früher, man hat manchmal das Gefühl, mehr zu laufen als zu fahren - und Martina wollte dann auch noch immer lieber Treppensteigen als Rolltreppe fahren (mir unverständlich ;-)
Schön war's, und beim nächsten Besuch in Paris kommt das Museum in der Orangerie dran, das habe ich dieses Mal im Reiseführer zu spät entdeckt.
Au revoir, Paris!


Paris, 1. Tag Disneyland Paris, 2. Tag