Paris, 1. Tag
Disneyland
Paris, 2. Tag
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Am nächsten Tag bummeln wir durch den Markt im Stadtteil St. Germain des Pres und dann ist wieder für ein paar Stunden Kultur angesagt: Kunst des 19. Jahrhunderts im Musee d'Orsay . Dieses Museum ist in der umgebauten Bahnhofshalle der alten Gare d'Orsay untergebracht. Gute Architektur und schöne Bilder der Impressionisten.
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Im alten Hallenviertel Les Halles suchen wir vergeblich das angeblich existierende zweite Musee Grevin, finden es aber nicht und müssen dann doch auf das Original zurückgreifen.
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Im Musee Grevin ist uns ein Treffen mit Mr. Hemingway vergönnt, der dort ganz gemütlich an der Bar sitzt. Die Figuren sehen richtig schön echt aus, und manche sind es sogar, wie der Mönch, der bei einigen Besuchern fast zum Herzinfarkt führt. Auch Leonardo da Vinci ist hier und einige blutige Szenen aus der französischen Geschichte.
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In einem Cafe in der angrenzenden Passage leisten wir uns noch einen Tee bzw.
eine heiße Schokolade und dann begeben wir uns auf eine Nachttour durch Paris.
Auf den
Champs Elysees
zum
Arc de Triomphe
, dann zum Hotel de Ville und weiter
zum
Centre Pompidou
, wo ich kurzzeitig verzweifle und die Pariser schon
verdächtige, 'meinen' Brunnen von Jean Tinguely und Niki de St. Phalle abgebaut
zu haben. Schlußendlich finden wir ihn
dann doch noch und ich bin wieder glücklich.
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Am nächsten Tag fahren wir nur nochmal schnell zum - sehenswerten - Kaufhaus Lafayette , um die restlichen Mitbringsel einzukaufen und dann beginnt wieder der 10-Stunden-Trip nach Hause. Wir haben Glück, alle Streiks gehen an uns vorbei und wir sind halbwegs pünktlich wieder zuhause.
Was bleibt noch zu sagen: alles in allem kann man eine Zugfahrt nach Paris
durchaus empfehlen; durch den Nachtzug spart man sich mindestens einen halben
Tag, aber auch das Zurückfahren am Tag war dadurch, daß ich mein Notebook dabei
hatte und wir gleich angefangen haben, den Reisebericht zu schreiben,
erträglich. Die Metro in Paris ist noch wie früher, man hat manchmal das
Gefühl, mehr zu laufen als zu fahren - und Martina wollte dann auch noch immer
lieber Treppensteigen als
Rolltreppe fahren (mir unverständlich ;-)
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