Nordportugal 2004

Peneda do Geres, Braganca, Dourotal

Braga und Umgebung Peneda do Geres, Braganca, Dourotal Porto

MO, 20.9.

Getreidespeicher

Fahrt zum Peneda-Geres Nationalpark. Da Baedeker so von den Wanderungen um Lindoso schwärmt, fahren wir da hin. Das Kastell ist schön, mit Wanderwegen ist aber nix. Also fahren wir weiter nach Spanien und wieder zurück nach Portugal, nach Caldas do Geres. Dort sind alle Leute, die sonst nirgends waren. Wir holen uns in der Tourist Info zwei Wanderweg-Pläne, suchen uns ein Residencial und gehen wandern. Leider schickt uns der Parkwächter des Kurparks außenrum, wir kennen uns nicht mehr aus (bei dem Plan auch kein Wunder) und landen in einem Waldbrandgebiet. Nach geschätzten 200 Höhenmetern geben wir's auf und kehren um. Wir gehen die Straße weiter, irgendwann kommt mir dann die Erleuchtung, wo wir eigentlich sind. Wir schaffen es auf dem "Wanderweg", der hauptsächlich auf der Straße entlanggeht, immerhin noch bis zum Fraga Negra, und ein Stückchen weiter, dann kehren wir um und suchen uns den Weg zurück in den Ort. Fazit: zum Wandern unbrauchbar. Abendessen gibt's in der Churrasqueria. Gut, aber leider auch nervig, die Kellnerin reißt einer Gottesanbeterin die Flügel aus, damit ihr Sohn was zum Spielen hat?!

DI, 21.9.

Keltiberische Häuser bei Lanhoso Lanhoso

Tanken, und dann eine lange Fahrt nach Braganca. Zuerst fahren wir nach Lanhoso, auf den Granitfelsen mit Wallfahrtskirche, Römerstraße und keltiberischen Häusern.

Chaves Pedra Bolideira

Dann nach Chaves; nicht so toll, komische Typen, Turm und Römerbrücke haben wir auch bald gesehen, Cola auch getrunken, also weiter bis Braganca mit Halt bei 'Pedra Bolideira' und in Vinhais, zum 'Kastell'-Anschauen und Einkaufen. In Braganca finden wir das Residencial Sao Roque und gehen nobel essen mit - wie in Portugal üblich - Reis *und* Pommes.

MI, 22.9.

Kastell in Braganca

Wir schauen uns Braganca an. Rauf zur Se, eine kleine Runde durch die Gassen, dann rüber zur alten Stadt mit Kastell, Kirche und fünfeckigem Rathaus. Da wir das im Reiseführer angepriesene Wildschwein nicht finden, gehen wir auch noch ins Militärmuseum im Torre und laufen jede Menge Treppen rauf und runter. Nachher sehen wir dann das Wildschwein doch noch. Draußen. That's life. Braganca
Wir fahren noch zum Sao Bartolomeo-Miradouro und picknicken; unsere Weintrauben waschen wir mit Mineralwasser, da wir - wieder mal - den Brunnen (genau vor dem unser Auto geparkt ist) nicht finden.

Murca Mirandela Weiter geht es in Richtung Vila Real auf der IP4 bis Mirandela. Dort ist es elend heiß, dafür gibt's schöne Gartenanlagen mit Cafe und eine Ponte Romana. Weiter geht's nach Murça zum nächsten Wildschwein und Pelourinho. Durch kurviges Gelände und Waldbrandgebiete schlängeln wir uns wieder zur IP4 und fahren bis Vila Real. Dort herrscht Verkehrschaos, wir parken irgendwo und suchen uns mit Hilfe der Tourist Info ein Hotel, nämlich das ***-Hotel Miracorgo. Nachdem wir das einzige Restaurant am Platz gefunden haben, gibt's sogar noch ein sehr gutes Abendessen.

DO, 23.9.

Mateus Wir sehen uns Vila Real an, das dauert ungefähr eine halbe Stunde. Dann holen wir unser Auto aus der Tiefgarage und fahren erstmal nach Mateus, zum dortigen Palacio. Die Führung schenken wir uns und gehen nur durch den schönen Garten mit Buchsbaum- und riesiger Tujen-Hecke.

Panoias

Dann fahren wir ein paar Kilometer weiter nach Panoias. Dort gibt es eine Opferstätte aus der Römerzeit. Hochinteressant, wir sind natürlich wieder die einzigen Besucher und der Aufpasser kann sogar ein bißchen Deutsch.

Pinhao Douro Weiter geht's nach Pinhao am Douro. Dort bewundern wir den Bahnhof mit Azulejos und die Weinberge.

Amarante Auf Schlängelstraßen geht es weiter, zuerst am Douro entlang, dann nach Amarante. "Mittagessen" gibt es auf einem Miradouro bei Messao Frio, fast ganz oben auf dem Berg, den wir nur wegen der Hinweisschilder anfahren. In Amarante springt uns gleich das Hotel Navarras ins Auge. Die drei Sterne sind zwar nicht ganz so viel wert wie gestern, aber ist ok. Da ich Hunger habe, gehen wir gleich nochmal raus, in ein Cafe, Pasteis Nata und irgendwas mit Schokolade essen und Cafe trinken. Dann sind wir wieder fit und sehen uns die schöne Stadt an: Ponte, Klosterkirche und ein kleiner Spaziergang. Zum Abendessen setzen wir uns in ein Nobellokal am Fluß auf die Terrasse und bekommen acht Vorspeisen. Das Essen ist zwar deutlich teurer (das Doppelte), aber auch nicht besser als gestern.

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