Braga und Umgebung
Peneda do Geres, Braganca, Dourotal
Porto
FR, 24.9.
Porto.
Wir frühstücken im riesigen Saal in Amarante, dann fahren wir auf der Autobahn nach Porto. Dort verfahren wir uns dank Baedeker, finden dann doch irgendwie ins Zentrum, kurven ein bißchen planlos rum und stellen uns schließlich ins Parkhaus. Das Grande Hotel ist uns deutlich zu teuer, also fragen wir in einer angeblichen 4-Sterne-Pension, die ist dann ok und das Auto können wir auch stehen lassen.
Kurze Pause, dann gehen wir wieder.
Die Avenida dos Aliados ist leider Baustelle (wie ganz Porto), sonst wäre sie schön. Dann zum Bahnhof Sao Bento und dann erstmal Sandes de Queijo in einem Cafe. Der Torre dos Clerigos hat aus einem unerfindlichen Grund noch geschlossen, also gehen wir erstmal Kirchen anschauen, Carmo und Carmelitas.
Dann hat der Torre auf und wir gehen rauf. Schöner Blick, aber die großen Lücken zwischen den Pfeilern sind nur was für Schwindelfreie (zu denen ich nicht gehöre). Dann gehen wir zur nächsten Aussicht, in den Garten an den Palacio de Cristal. Aussicht schön, Museen leider nicht vorhanden. Na gut, gehen wir halt heim, und noch beim Pingo Doce vorbei, Wein, Wasser und Schokolade kaufen.
Die Restaurantsuche verläuft ziemlich ergebnislos, hier macht alles um 20:00 zu. Wir landen in einem Touristencafe, essen das Übliche und fotografieren immerhin noch die Kirche Sto. Ildefonso, mit schönen Azulejos.
SA, 25.9.
Nach einer ziemlich unruhigen Nacht (nebenan ist Disko oder so) frühstücken wir in unserem Residencial. Der Frühstücksraum enthält die einzigen Einrichtungsgegenstände, die in diesem Museum jünger als 20 Jahre sind, die Stühle.
Wir gehen zur Se, mit kleinem Museum und Schatzkammer, und einem schönen gotischen Kreuzgang mit Azulejos.
Dann hinunter ins Ribeira-Viertel. Nach einem Besuch in der Sao Francesco Kirche mit Katakomben und Museum gehen wir am Douro-Ufer Mittagessen.
Dann über die Brücke nach Vila Nova de Gaia, auf den Miradouro beim Kloster; dann wieder runter, zuerst ausruhen auf Liegestühlen im Cafe, dann Portwein-Geschichte und Probe bei Vasconcellos.
Danach gehen wir zurück über die Brücke, fahren mit dem Funicular nach oben, trinken noch was und gehen ins Hotel.
Abendessen gibt's heute beim Chinesen.
SO, 26.9.
Heute, am letzten Reisetag, fahren wir noch zur Mündung des Douro, nach Foz do Douro und bewundern das dortige Mini-Kastell und vor allem die Wellen.
Das 'Käsekastell' Castelo do Queijo kann uns auch nicht lange aufhalten, also setzen wir uns nur noch in ein echt portugiesisches Cafe und vertrödeln dort noch ein bißchen die Zeit. Viel zu früh sind wir am Flughafen und dürfen wieder nach Hause.
Allzu gut waren die Reiseführer, die wir hatten, alle nicht. Entweder veraltet oder es stand zu wenig drin oder es war einfach falsch. Nordportugal scheint noch ein etwas 'weißer Fleck' auf der Reiseführer-Landkarte zu sein; anscheinend fahren dort (im Gegensatz zum Süden vielleicht?) so wenige Leute hin, daß es sich nicht lohnt, einen vernünftigen Reiseführer zu machen.
Wir haben uns mit den folgenden dreien durchgeschlagen. Mehr als einer ist definitiv zu empfehlen, sie ergänzen sich ganz gut.
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Wie immer, aber in Nordportugal besonders wichtig, der Tip: wer dort hinfährt, sollte ein ganz kleines bißchen Portugiesisch können. Man trifft dort wirklich Leute, die kein Wort einer anderen Sprache können. Zumindest die Frage nach einem Zimmer und nach dem berühmten Käsesandwich sollte im Wortschatz enthalten sein. Der Langenscheidt Urlaubs-Sprachkurs hat mir sehr gut gefallen:
Langenscheidt, 'Portugiesisch für den Urlaub'
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